Herzlich willkommen!
Auf dieser und den folgenden Seiten lesen Sie ein wenig darüber, wer, wofür und wogegen ich bin und was ich sonst noch gelegentlich denke, fühle und tue. Und das aus erster Hand. Freilich, eine Gewähr auf stete Objektivität und Richtigkeit gebe ich nicht, bin allerdings der Ansicht, dass die Einlösung einer solchen Zusicherung selbst dann ein Ding der Unmöglichkeit wäre, wenn sich an meiner Stelle jemand anderes bemühte, die Person, Taten und Gedankenwelt des Richard Staab der geneigten Öffentlichkeit zumindest in Bruchstücken näher zu bringen.
Zum Glück macht mir diese Aufgabe niemand streitig, weshalb Sie bei Interesse mit meiner Darlegung vorlieb nehmen müssen. Und auch mit meiner Art, Themen, Dinge, Menschen, mich nicht ausgenommen, bisweilen auf die Schippe zu nehmen. Denn wenn ich mich auch vom Typus her eher als ernst- und gewissenhaft interpretiere, ja schlimmer noch: mit einer ausgeprägten Neigung, über die Beobachtung und Einfühlung hinaus manches geradezu wissenschaftlich sezierend zu durchdringen, so will es mir streckenweise in meinem Leben doch immer weniger gelingen, die in mir hausende satirische Ader vollends zu unterdrücken. Das könnte einige unter Ihnen irritieren, zumal ich es nicht gewohnt bin, anzusagen, wann mein teils staubtrockener, teils galligschwarzer Humor anspringt und wann ich etwas ernst, womöglich gar todernst meine. Für Außenstehende, also Menschen, die mich nicht kennen, mag dies als ein irrationales, willkürliches und unseriöses Hin- und Herspringen zwischen blühendem Unsinn und aufkeimender Weisheit, brotloser Verstiegenheit und suspektem Abweichlertum erscheinen. Und nur aus diesem Grunde mache ich mit folgendem Hinweis eine Ausnahme, sozusagen zur Erleichterung Ihres Einstiegs: Meine Bemerkungen ÜBER MICH sind in ihrer Form ein Stück literarisches Kabarett, welches manches, auch was meine eigene Person betrifft, überhaupt erst aussprechbar macht und so einen wahren Kern paradoxerweise gleichzeitig
offenbart wie verhüllt.
Als Knabe zeichnete und malte ich viel. Jahrzehnte später erlebte ich eine zweite Periode, in der ich mich auf Papier, Pappe, Holz, Leinwand, Keramik und Glas versuchte, mit Aquarell, Blei- und Farbstiften, Kreide und Kohle, Tusche, Placka, Lack und Öl. Einen winzigen Ausschnitt aus diesem 'Werk' – sechs Übermalungen und Ritzungen von Fotografien – können Sie sich in der Rubrik BILDER ansehen.
In ÜBER LITERATUR stelle ich Ihnen meinen 2004 erschienenen Gedichtband Perfekte Welt vor. Einschließlich einer Leseprobe und den Stimmen (Rezensionen), die ihn kurz nach Erscheinen besprachen. Über die Funktion Bestellen können Sie ein oder mehrere Exemplare dieses 60seitigen Bändchens bei mir anfordern, es erspart Ihnen den vielleicht lästigen Weg zur Buchhandlung und mir sendeten Sie ein Signal, in ferner Zukunft vielleicht doch einen weiteren Gedichtband erscheinen zu lassen.
Über Anthologiebeiträge gelangen Sie zu einigen meiner Gedichte, die seitdem sporadisch in fremden Bänden veröffentlicht wurden. Wobei ich den Verlag-Czernik / Edition L hervorheben möchte, der sich meines Wissens in einzigartiger Weise um die Förderung jener deutschsprachigen Lyrik verdient macht, die sich dem ausgetretenen Weg marktgängiger Moderne und deren grell-bunter Uniformität verweigert, stattdessen bescheiden, völlig unzeitgemäß und unartifiziell Zwiesprache hält, mit sich, dem anderen, der Natur, in alledem dem Wort, seinem Klang, seiner Botschaft vertrauend, und die die einzige Publikationsreihe ist, der ich bei Ausschreibungen manchmal etwas zusende.
In Buchempfehlungen weise ich auf einige Werke der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hin, die ich aufgrund eigener Erfahrung für lesenswert halte. Es ist nur eine kleine Liste und die vielen zeitgenössischen Bücher, die Jahr für Jahr von Verlagen auf den Markt geworfen werden und auf meiner winzigen Liste nicht vermerkt sind, können dennoch ausgezeichnet und Stoff für schöne Stunden sein.
Über Links kommen Sie zu einigen der Webseiten, die in der deutschen Literaturszene Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchten.
In ÜBER GELD zeige ich mich von einer Seite, die mit der schöngeistigen Literatur so gar nichts zu tun zu haben scheint. Jedoch nur in den Augen verblendeter Idealisten. Denn Geld – das Denken in seinen Kategorien, das Streben nach ihm, das Angewiesensein auf es, das Arbeiten für es und mit ihm – ist in unserer Zivilisation allgegenwärtig. Den Fragen, was Geld ist, in welchen Formen, Zeichen und Surrogaten es auftritt, welche nützlichen und schädlichen Wirkungen es zeitigt, ja, wer das, was wir heute Geld nennen, überhaupt zu Geld "macht", wer wie und warum den weltweit bestehenden Geldmengen tagtäglich legal und ohne Gegenleistung neue hinzufügt und damit die Kaufkraft der bestehenden Gelder entwertet, wer davon profitiert, wer geschädigt wird und welche Konsequenzen des Umgangs demjenigen offenstehen, der sich davor so gut er kann schützen möchte – all diesen und anderen, daraus abgeleiteten Fragen möchte ich in den Rubriken Theoretisches und Praktisches nachspüren. Die in Buchempfehlungen genannten Bücher sind Teil der Grundlagen, die – hoffentlich – zu der einen oder anderen Antwort auf obigen Fragen führen. In Links nenne ich Quellen, über die Sie sich weiteres Grundlagenwissen wie aktuelle Informationen beschaffen können.
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